Pelikan-Konzept

Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit
und soll als solche behandelt werden!

Eines unserer vorrangigen Ziele ist die Förderung des Sozialverhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung.
Hierbei sind uns folgende Punkte besonders wichtig:

  • Akzeptanz und Toleranz
  • Soziales Lernen und Handeln (Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Gemeinschaftsgefühl etc.)
  • Sprache: um Beziehung zu anderen Menschen herzustellen, um Gefühle Wünsche und Bedürfnisse zu äussern, um Agressionen auszudrücken und abzubauen und um die allgemeineSprachfähigkeit zu verbessern
  • Konflikt- und Problembewältigung
  • Gleichwertigkeit der Geschlechter
  • Eigeninitiative
  • Selbst- und mitbestimmtes Handeln, eigene Wertvorstellungen entwickeln
  • Selbstwertgefühl und Selbstständigkeit entwickeln und erweitern
  • Förderung der kognitiven Fähigkeiten (Begriffe verstehen, kombinieren etc.)
  • Phantasie und Kreativität fördern

Darüber hinaus liegt uns die Naturverbundenheit und die Einheit von Körper, Geist und Seele besonders am Herzen

  • Erweiterung des Lebensraumes
  • Achtung der Tier- und Pflanzenwelt
  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Selbstvertrauen durch Erleben des eigenen Körpers
  • Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit

Tagesaublauf der Fische (0-3 Jahre)

Hallo, wir sind Rebecca (5 Jahre) und Frieda (2 Jahre) und erzählen euch jetzt mal, wie ein Tag im Peli abläuft. Rebecca besucht die Froschgruppe und Frieda geht in die Fischgruppe.

Um 7:00 Uhr kommen die ErzieherInnen und bereiten ein leckeres Frühstück zu. Manchmal kommen wir früh, dann helfen wir mit. Wenn wir später kommen, setzen wir uns gemeinsam mit Papa oder Mama zu unseren Freunden an den Frühstückstisch. Aber nur bis 9:00 Uhr, denn dann schicken wir die Eltern weg und der Peli gehört uns.
Gegen 8:15 Uhr wird der Essraum reichlich voll, da nun viele Kinder und Eltern zum Frühstück eintreffen. Deshalb gehen Elke und Astrid mit mir (Frieda) und den anderen Fischkindern, die schon gefrühstückt haben, nach oben, um die 1. Etage zu eröffnen. Für uns Fische beginnt nun die Freispielzeit. So können wir beispielsweise mit Autos spielen, Bücher anschauen, mit wertfreiem Material spielen und vieles mehr.

Wenn um 9:00 Uhr die Frühstückszeit beendet ist, kommen auch die anderen Fischkinder mit Nadine und einer Praktikantin nach oben und wir können den Tag gemeinsam gestalten.
Astrid schaut mit drei Kindern Bilderbücher an. Währenddessen bastelt Elke mit Felix, Ayse und Emre am Tisch Schmetterlinge. Nadine bietet im kleinen Schlafraum das Obstgarten-Spiel an, da gehe ich mit Sabine mal schauen. Die restlichen Kinder spielen in den Räumen mit verschiedenen Materialien. Florian ruft „Ihh, hier stinkt´ s! Der Tim braucht eine frische Windel!“ Silke geht mit Tim in den Wickelraum und wechselt die Windel.

Um 10:00 Uhr ist Aufräumzeit und anschließend finden wir uns zum Sing- und Spielkreis zusammen. Mein Lieblingslied ist das „Hallo-Lied“, das werde ich mir heute wünschen. Aber vorher gibt es noch einen Obst- oder Gemüsesnack. Nach der Trinkpause gehen wir zum hüpfen und klettern in den Toberaum. Aber ich möchte lieber in den Garten. Daher gehen Nadine und Astrid mit mir und noch fünf Fischkindern in den Garten. Bestimmt treffe ich da meine Schwester Rebecca, dann können wir zusammen im Sand spielen.

Gegen 11:00 Uhr werden die Windelkinder von Silke gewickelt. Sabine und ich können schon zur Toilette gehen und das machen wir auch noch vor dem Mittagessen. „Hände waschen nicht vergessen!“ ruft Sabine mir nach.

Endlich 11:20 Uhr, es gibt Mittagessen. „Juchu, Salange (Lasagne)!!“ rufe ich.
Nach dem Mittagessen gehen wir Zähne putzen und anschließend entspannen wir uns in der Schnarchecke. Sabine und ich hören mit Silke eine CD. Die jüngeren Kinder gehen in den Schlafräumen schlafen und werden von Elke, Astrid und Nadine begleitet.
Nach und nach werden alle Kinder wieder wach. Nachdem sie eine frische Windel haben und angezogen sind, treffen wir uns im Rollenspielraum.
Ab 14:00 Uhr werden die ersten Kinder schon wieder abgeholt und gegen 14:30 Uhr räumen wir auf und verlassen die obere Etage und gehen zu den Fröschen. Ich treffe meine Schwester und ihre Freunde, vielleicht spielen wir zusammen!?
Gegen 15:00 Uhr bekomme ich Appetit. Rebecca und ich gehen zu Petra, „können wir einen Snack?“ fragt meine Schwester. „Alles klar“ sagt Petra und schmiert für alle Kinder Brote. Da kommt Papa und holt uns ab. Doch bevor wir gehen, ruft Steffi „Rebecca, hilf bitte noch Frieda beim aufräumen.“ Manchmal hat Papa noch etwas Zeit und quatscht noch mit Petra. Dann helfen wir alle beim Aufräumen, denn es ist schon 16:30 Uhr und der Peli schließt.

Tagesaublauf der Frösche (3-6 Jahre)

Hallo, wir sind Rebecca (5 Jahre) und Frieda (2 Jahre) und erzählen euch jetzt mal, wie ein Tag im Peli abläuft. Rebecca besucht die Froschgruppe und Frieda geht in die Fischgruppe.

Um 7:00 Uhr kommen die ErzieherInnen und bereiten ein leckeres Frühstück zu. Manchmal kommen wir früh, dann helfen wir mit. Wenn wir später kommen, setzen wir uns gemeinsam mit Papa oder Mama zu unseren Freunden an den Frühstückstisch. Aber nur bis 9:00 Uhr, denn dann schicken wir die Eltern weg und der Peli gehört uns.

Um 9:00 Uhr geht es richtig los. Wir setzen uns im Toberaum zusammen. Suzane und Steffi erzählen, was wir heute alles noch erleben. Manchmal machen wir auch noch Spiele.
Suzane möchte Experimente mit uns machen. Steffi baut mit uns im Toberaum eine Bewegungslandschaft auf. Vielleicht denke ich mir aber auch selber etwas aus …
Der Vormittag geht schnell mit toben, spielen, basteln oder Angeboten vorbei.

So gegen 11:00 Uhr gibt es einen Snack. Manchmal bereiten wir Kinder einen vor und verteilen ihn. Dann kommen von überall die Kinder gelaufen, wenn wir „Snack“ rufen.

Um kurz nach 12:00 Uhr helfen zwei Kinder beim Tische decken fürs Mittagessen. Die anderen treffen sich im Toberaum. Nach einer Rätselrunde gehen wir gemeinsam essen. Dabei wird erzählt und gequatscht.
„Rundherum, rundherum Zähne putzen ist nicht dumm“, sagt Suzane, während sie die Zahnpasta verteilt. Geschafft….
Mit Jana suche ich mir nun ein Puzzle zum Spielen.

Gegen 14:00 Uhr gehe ich in den Tobe. Das wird toll, denn gleich kommen auch die kleinen Fische. Aber was ist denn das?! Die Ersten werden schon abgeholt.

Gegen 15:00 Uhr bekomme ich Appetit. Frieda und ich gehen zu Petra, „Können wir einen Snack?“ frage ich. „Alles klar“ sagt Petra und schmiert für alle Kinder Brote. Da kommt Papa und holt uns ab. Doch bevor wir gehen, ruft Steffi: „Rebecca, hilf bitte noch Frieda beim aufräumen.“ Manchmal hat Papa noch etwas Zeit und quatscht noch mit Petra. Dann helfen wir alle beim Aufräumen, denn es ist schon 16:30 Uhr und der Peli schließt.

Allgemeines

Innerhalb unseres Tagesablaufs hat die Freispielphase eine große Bedeutung, die den Kindern die Möglichkeit gibt, Spielmaterial und Spielpartner frei zu wählen. Dementsprechend ist es uns ein großes Anliegen, die Selbstständigkeit eines jeden Kindes zu fordern und zu fördern.
Vor allem im Alltag mit Kindern unter drei sind Sprache und Bewegung von zentraler Bedeutung. In diesem Alter werden wichtige Grundsteine für weitere sprachliche und motorische Fähigkeiten gelegt und weiter entwickelt. Um dies zu berücksichtigen, finden täglich Einzel-, Klein- und Gesamtgruppenangebote statt. Außerdem achten wir darauf, möglichst viele Sprach- und Bewegungsanlässe im Alltag zu schaffen. Natürlich arbeiten wir situativ und greifen verschiedene Interessen und Themen, die die Kinder beschäftigen, auf.
Wir legen großen Wert auf das Sozialverhalten der Kinder und pflegen ein freundliches und respektvolles Miteinander. Der gemeinsame Alltag ist geprägt von einem strukturierten und ritualisierten Ablauf, dies hilft den Kindern sich im Pelikan zu orientieren wiederkehrende Abläufe und Regeln geben den Kindern ein hohes Maß an Verlässlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit.

Nachfolgend einige Erläuterungen zu unserem Tagesablauf:

Angebote
Unsere geplanten Tätigkeiten (Angebote) wählen wir aus verschiedenen Bereichen, die wir in Einzel-, Klein- oder Gesamtgruppenangeboten ausführen. Unter einer spezifischen Zielsetzung lernen die Kinder unterschiedliche Materialien und Techniken kennen und setzen sich mit diesen auseinander.

Freispiel
In dieser Phase wählen die Kinder selbstständig Material und Inhalt. Dabei erforschen und entdecken sie ihre Umwelt mit allen Sinnen. Das Einzelspiel steht in dieser Altersspanne im Vordergrund und entwickelt sich später zu einem Miteinander. (siehe auch "Spiel")

Essen
Essen bedeutet für uns nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern ist auch ein tägliches und strukturiertes Miteinander, das viele Sprechanlässe bietet. Von Anfang an führen wir die Kinder an das selbstständige Essen heran und unterstützen sie beim Umgang mit Besteck. Essen bedeutet für uns Erfahrungen mit allen Sinnen.

Kreis
Unser (Spiel-)Kreis ist ein tägliches Zusammenkommen. Durch Lieder, Fingerspiele, Bewegungsspiele etc. lernen die Kinder unter anderem die Wertschätzung eines jeden Einzelnen, Merkfähigkeit, Konzentration und Ausdauer. Außerdem werden Jahreszeiten, Feste und andere Anlässe aufgegriffen.

Das vollständige Pekilan-Konzept können Sie hier herunterladen (1,9mb)


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