Unsere Speziellen Angebote

Klein aber oho    

Der Übergang zur Froschgruppe wird mit dem Angebot Miniclub erleichtert. Für die „Kleinen“ der Froschgruppe gibt es einmal in der Woche ein altershomogenes Angebot.

Diese Kleingruppe bietet durch entwicklungsspezifische Inhalte verstärkt die Möglichkeit sich als Kindergartenkind zu identifizieren. Singen und Basteln gehören genauso zum Miniclub, wie Ausflüge machen und Gruppenspiele kennenlernen.

Klettern bis zum „Himmel“

Die Möglichkeit eine Turnhalle der nächstliegenden Grundschule zu besuchen, wird alle 14 Tage mit ca. 10 Kindern genutzt. Neben der sportlichen Erfahrung werden auch besondere Raum- und Materialerfahrungen gemacht.

Der Waldtag – Natur- und Bewegungsforscher unterwegs    

Mehrmals im Jahr findet unser Waldtag statt. An diesem Tag fahren wir, mit allen Kindern in einen der umliegenden Wälder. Ein Aufenthalt im Wald ermöglicht aus pädagogischer Sicht für die gesamte kindliche Entwicklung förderliche Erfahrungen, die in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in einem anderen Umfeld gemacht werden können. An Waldtagen werden die Kinder mit Situationen konfrontiert, die für sie ungewohnt bzw. neu sind. Ein steil abfallender Hang, der unebene Waldboden oder entwurzelte Bäume stellen für die Kinder Herausforderungen dar, die ohne eine speziell dafür konstruierte Bewegungsstätte ihre motorischen Fähigkeiten schult. Im Wald, ohne vorgefertigtes Spielzeug, mit geheimnisvoll wirkenden Bäumen und ungewohnten Geräuschen wird die Fantasie und Kreativität der Kinder angeregt.

Das Sozialverhalten und der Gemeinschaftssinn in der Gruppe können durch einen Aufenthalt im Wald positiv beeinflusst werden. Die veränderte Umgebung fordert andere bzw. neue Verhaltensweisen und Kooperation untereinander heraus.

Durch den Freiraum im Wald entwickeln sich seltener Konflikte und Aggressionen, Freiraum zu besitzen und nach eigenen Interessen zu nutzen ist für viele Kinder eine neue Erfahrung.

Im Wald kann eine Ruhe erfahren werden, wie sie die Kinder im Alltag häufig kaum noch erleben. Beim Tasten, Riechen, Hören und Fühlen sind Sinne angesprochen, die im Lebensalltag nur wenig genutzt werden.

Die Erfahrungen, die die Kinder an solchen Waldtagen machen, können die Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit der Natur sein.

(Quelle: „Mit Kindern in den Wald“ / Ökotopia Verlag)

Hurra, wir gehen ins Schwimmbad

Mit den mittleren und angehenden Schulkindern gehen wir 14-tägig schwimmen. Mit dem Bus fahren wir ins Schlossbad in Wickrath.

Natürlich gehen wir zum Schwimmen, weil es den Kindern so viel Spaß macht. Aber es gibt auch pädagogische Gründe, die für den gemeinsamen Besuch im Schwimmbad sprechen. Damit werden die ganzheitliche kindliche Entwicklung und vor allem die Körpererfahrungen jedes Einzelnen positiv unterstützt.

Der Bewegungsraum Wasser bietet vielfältige Bewegungsreize. Jeder empfindet sein Gewicht im Wasser anders und fühlt sich wie in einer Art schwerelosem Zustand und doch ist es den Kindern hierbei möglich, ihre Vorstellung vom eigenen Körper weiter zu entwickeln. Das Erleben körperlicher Zustände wie Ermüdung, Entspannung oder Anstrengung und das Erfahren der eigenen körperlichen Belastbarkeit spielt eine große Rolle.

Jedes Kind darf sich im Wasser auf seine ganz eigene Art bewegen, nur so können sich die Kinder, auf eine kreative und spielerische Art, jeder neuen Herausforderung stellen. Sie haben die Zeit, sich langsam ans Wasser zu gewöhnen und können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ganz nach ihrem eigenen Lerntempo verändern.

Wir bieten keinen Schwimmunterricht an und zwingen auch kein Kind sein Können im Wasser unter Beweis zu stellen, eher im Gegenteil möchten uns die Kinder immer wieder zeigen, was sie schon alles im Wasser können. Dabei spielt die soziale Lernatmosphäre eine große Rolle.

Im Wasser sind anfangs alle Kinder gleich, keiner kann stehen oder schnell weglaufen, wenn er Lust dazu hat. Alle müssen, die für sie geeignete Fortbewegungsart finden, indem sie mit ihrem Körper ausprobieren, ob sie z. B. mit den Beinen „wackeln“ oder mit den Armen „rudern“. Dabei kommt man sich auch ab und zu sehr nahe und dann ist immer wieder zu beobachten, dass die Kinder sich gegenseitig helfen, indem sie Tipps austauschen und diese auch vormachen.

Während des Schwimmens besteht für die Kinder die Möglichkeit ihren eigenen Interessen nachzugehen und dabei selbstbestimmt zu handeln. Dadurch und durch den hohen Anteil an körperlicher Belastung kommt es nur selten zu Konflikten oder zu Aggressionen. Die Kinder sind nach der Zeit im Schwimmbad mit sich zufrieden und konnten neue Erfahrungen über ihren Körper sammeln, oder Bekanntes vertiefen. Diese Erfahrungen können die Kinder in ihrem Selbstvertrauen stärken.

Das letzte Jahr vor Schulbeginn    

Die Eltern-Kind-Gruppe Pelikan e.V. hat für die zukünftigen Schulkinder in ihrem letzten Kindergartenjahr ein besonderes Konzept.

Einmal wöchentlich bieten wir ein gezieltes Angebot für die Kinder, die in die Schule kommen an. Durch diese besondere Angebotsform erleben sich die Kinder als etwas besonderes, als größer und selbstständiger. Diese Schulkindgruppe bietet den Kindern die Möglichkeit sich langsam auf eine große Veränderung in ihrem Leben einzustellen und mit anderen Kindern ihre Gedanken über die Schule auszutauschen.

Die Angebote, die von uns geplant werden, sollen die Möglichkeit geben folgende wichtige Eigenschaften nochmals besonders anzusprechen bzw. zu intensivieren:

  • Selbstständigkeit / Selbstsicherheit
  • soziales Verhalten in einer Gruppe
  • Sprachgewandtheit
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Motorik

Es werden bei diesen Angeboten keine Vorschulmappen bearbeitet und keine speziellen Lernprogramme für die Schule umgesetzt.

Dieses Schulkindangebot kann das letzte Kindergartenjahr interessanter machen und die Angebote sollen frei von Leistungsdruck, den Spaß und die Freude an neuen Dingen fördern. Hierbei stehen die Ideen und Anregungen der Kinder im Mittelpunkt. Die ErzieherIn kann die Kinder in ihren Stärken fördern und gezielte Unterstützung geben. Eltern und ErzieherInnen haben die Möglichkeit eines intensiven Austausches, dies kann eine gute Hilfestellung zur Beurteilung der Schulreife sein.

Die Angebotsschwerpunkte, die gesetzt werden, sind von den jeweiligen Persönlichkeiten der Kinder und der ErzieherInnen abhängig.

Neben unserem Übergangsfest, das den offiziellen Abschluss für unsere Schulkinder darstellt, gibt es je nach Möglichkeit noch eine gemeinsame Fahrt mit einer Übernachtung oder eine Übernachtungsmöglichkeit im Pelikan. Dies wird in Übereinstimmung mit den Kindern und Eltern durchgeführt.

Neben unseren eigenen Aktivitäten und Kontakten zu den umliegenden Schulen haben wir eine Kooperation mit einer nahe gelegenen GGS Heyden. Unsere ErzieherInnen, die die angehenden Schulkinder begleiten, können bei den Unterrichtseinheiten hospitieren. Die LehrerInnen besuchen unsere Einrichtung und tauschen sich mit uns über Angebote aus. Die Schule lädt Eltern angehender Schulkinder regelmäßig zum offenen Frühstück mit interessanten Themen ein. Eine weiterführende Zusammenarbeit gibt es für Kinder, die an dieser Schule angemeldet werden, mit Einverständnis der Eltern.

Angebote von außen

Im Rahmen des Familienzentrums werden sogenannte AGs für Kinder ab 3 Jahren, während der Kitazeit angeboten.

Meistens kommen externe KursleiterInnen und arbeiten wöchentlich mit einer Kleingruppe zu bestimmten Themen. Als offenes Angebot wird zur Zeit eine Holzwerkstatt angeboten. Kursähnlich findet momentan Englisch statt.

Besondere Ausflüge

Jugendherberge – der etwas andere Urlaub    

Im Mai/ Juni jeden Jahres heißt es Koffer packen für die Kinder im Pelikan. Mit Zahnbürste, Kuscheltier & Co geht es auf große Reise. Erst fahren unsere Jüngsten und ein paar Wochen später die Großen.

Für zwei Tage und Nächte findet der Gruppenalltag – einmal anders – in einer nahe gelegenen Jugendherberge statt.Einzelne Eltern bringen die Kinder und ihre Betreuerinnen mit dem Auto zur JH und holen sie von dort wieder ab.

Schon vorher wird ausgemacht, wer in welchem Auto mitfährt. Ebenfalls wissen die Kinder mit wem sie sich ein Zimmer teilen werden und welche ErzieherIn bei ihnen übernachten wird. Nachdem alle angekommen sind, werden die Zimmer begutachtet. Manchmal muss gemeinsam überlegt werden, wer im Etagenbett oben oder unten schläft. Wenn das geklärt ist, die Koffer ausgepackt sind und die Betten gemeinsam bezogen wurden, kann es auf Entdeckungsreise gehen. In und an der Jugendherberge gibt es immer etwas zu entdecken.

Die gesamte Zeit wird zusammen gestaltet und verbracht. Langeweile gibt es (fast) nicht.

Natürlich wird auch gemeinsam gegessen. Auch die Mahlzeiten sind anders als im Pelikan oder zu Hause, damit ist die Gestaltung der Essenszeiten etwas Besonderes. Meistens schmeckt es allen.

Bei unseren Jüngeren geht der Abend oft früher zu Ende, es wird gespielt, gewickelt, vorgelesen und gekuschelt und dann "Gute Nacht".

Für die Großen gibt es am Abend Spiele rund ums Haus, evtl. einen ausgesuchten Videofilm im Schlafanzug u.ä. Später wird vielleicht noch eine Nachtwanderung unternommen.

Aber auch ohne Nachtwanderung ist die Nacht mit den Freunden in einem Zimmer ein Erlebnis.

Wenn es am zweiten Morgen heißt, Betten abziehen und Koffer packen, finden es die meisten Kinder schade. Doch die Freude auf die Eltern und auf zu Hause ist beim Abholen bei allen sichtbar. Die Kinder haben einiges zu berichten und zu erzählen, schließlich wurde in der JH viel erlebt und auch gelernt (über sich, über andere und über die Welt außerhalb des Pelis und des Elternhauses).

Glücklich und (meistens) müde geht es dann nach Hause.

Eltern-Kind-Gruppe Pelikan e.V. · Berliner Strasse 104-106 · 41236 Mönchengladbach · Tel.: 0 21 66 / 61 25 92 · Fax.: 0 21 66 / 61 28 14 · e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 7:00 Uhr bis 16:30 Uhr